
Redakteur · Märkte & Unternehmen
Sebastian Vogt beobachtet die Finanzmärkte seit mehr als zwei Jahrzehnten — zunächst als Analyst in einer Vermögensverwaltung, seit vielen Jahren als Wirtschaftsjournalist. Bei DAS KAPITALMAGAZIN verantwortet er die Rubriken Märkte und Unternehmen.
Sein Stil ist unaufgeregt: keine Kursziele, keine heißen Tipps, sondern Zusammenhänge. Wer seine Texte liest, soll danach besser verstehen, warum Dinge passieren — nicht glauben, er wisse, was morgen passiert.
Auf seinem Schreibtisch steht seit Jahren derselbe Satz auf einem Zettel: „Niemand weiß es. Manche rechnen besser."
Zwischen vorsichtiger Zinshoffnung, KI-Investitionen und zurückhaltenden Verbrauchern stellen deutsche Mittelständler ihre Planung für 2027 auf. Ein Blick auf die Stellschrauben, an denen jetzt gedreht wird.
Zehntausende Betriebe suchen in den kommenden Jahren einen Nachfolger — und viele werden keinen finden. Über eine stille Krise, die den Mittelstand härter trifft als jede Konjunkturdelle.
Wir versichern alles, verzinsen nichts und nennen Stillstand Sicherheit. Ein Kommentar über die Kosten einer Kultur, die das Risiko meidet — und dabei das größte eingeht.
Viele Betriebe kalkulieren ihre Preise wie vor zehn Jahren — und wundern sich über schrumpfende Margen trotz voller Auftragsbücher. Über die verbreitetste Schwäche im deutschen Mittelstand.
Jahrelang galt Barreserve als totes Kapital. Heute entscheidet Liquidität wieder über Handlungsfähigkeit, Einkaufsmacht und ruhigen Schlaf. Wie kluge Unternehmen ihre Kasse führen.